Herrenrad mit Nabenschaltung in 28-Zoll
Herrenfahrräder mit Nabenschaltung haben den großen Vorteil, dass sie einen geringen Verschleiß aufweisen und wartungsarm sind. Die hohe Lebensdauer einer Nabenschaltung ist natürlich ein Gewinn. Häufig entschließen sich deshalb Tourenfahrer und eben solche Radfahrer, die gerne ohne Probleme für eine lange Zeit ein Rad fahren möchten für ein Modell mit Nabenschaltung. Der höhere Anschaffungspreis wird durch die aufwendigere Technik und die geringen laufenden Kosten gerechtfertigt.
Bei einem 28“ Herrenrad mit Nabenschaltung arbeitet eine Nabenschaltung (wie bei allen Fahrrädern) mit einem sogenannten Planetengetriebe: Ab drei Gängen arbeitet ein Planetengetriebe in einer Nabe kombiniert und zum Teil auch in Reihe geschaltet. Zwischen zwei und 14 Gängen lassen sich so realisieren. Die kompakte Bauweise einer Nabe schützt das Getriebe im Inneren vor Schmutz und Wettereinflüssen. Zudem wird durch diese Konstruktion eine ausreichende Schmierung der Zahnräder gesichert.
Ein Abspringen der Kette kommt bei einer Nabenschaltung so gut wie nie vor, da es an Nabe und Kurbel nur ein Kettenblatt gibt – eine optimale Zugkraftübertragung ist somit ebenfalls gesichert. Die Gefahr von Speichenbrüchen ist durch die gleichmäßige Spannung der Hinterradspeichen gering und ein „Verschalten“ schier unmöglich, da die Gänge im Stand gewechselt werden können.
Ein weiteres Plus ist bei einem Herrenfahrrad mit Nabenschaltung, dass sich dieses Getriebe leicht mit einer Rücktrittbremse, einem Dynamo und sogar mit einem Elektromotor kombinieren lässt.