Klapprad gebraucht im Test

Klappräder erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit. Nichts ist mehr übrig von dem Image als reines Fortbewegungsmittel der Dauercamper älterer Jahrgänge. Im Gegenteil, Klappräder werden besonders von jungen, dynamischen Menschen als äußerst praktisch angesehen. Das Rad lässt sich schnell und einfach verstauen und bei Bedarf wieder auspacken. Die Klappräder sind leichter geworden. Leichter in der Handhabung und im Gewicht. Und auch das Design hat sich der heutigen Ästhetik angepasst.

Gerade bei jungen Menschen spielt der Preis eine große Rolle. Oft wird daher auf gebrauchte Klappräder zurückgegriffen. Um keine bösen Überraschungen in Kauf nehmen zu müssen, sollte man das Fahrrad vor dem Kauf testen. Bei einer Probefahrt ist darauf zu achten, dass sowohl die Kurbel als auch das Vorder- und Hinterad leicht und schlagfrei laufen. Der Lenker sollte sich leicht drehen lassen und mit dem Vorderrad eine imaginäre Achse bilden. Der Sitz und der Lenker müssen sich an die individuelle Höhe des Käufers anpassen lassen.

Neben der Funktionstüchtigkeit der Bremsen, ist beim Klapprad der Klappmechanismus von essentieller Bedeutung. Muss beim Zusammenklappen zuviel Kraft aufgewendet werden oder verharrt das Fahrrad nicht mehr einwandfrei in der zugeklappten Position, ist von einem Kauf dringend abzuraten. Ob der Sattel hart oder weich, das Fahrrad pink oder blau ist, ist zweitrangig, da hier einfach und günstig nachgerüstet werden kann.