Rennrad gebraucht günstig kaufen
Der Kauf eines gebrauchten Rennrades ist vor allem für Einsteiger und Anfänger eine lukrative Alternative. Doch der Kauf sollte gut überlegt sein, denn nicht alles, was glänzt, ist Gold. Es gilt also ein Mittelmaß zwischen Qualität, Zustand und Preis zu finden, um einen Fehlkauf oder vorzeitigen Defekt auszuschließen zu können. Der erste Blick eines Experten fällt immer auf die Schaltungs-Komponenten, die oft als Komplettgruppe verbaut sind. Führende Hersteller wie "Shimano" oder Campagnolo" zeugen von standhaftiger Qualität und einem weichen Gangwechsel.
Beim Gebrauchtkauf werden vor allem die Laufräder unterschätzt, die keinesfalls lockere Speichen, eine "Acht" oder in der Radnabe schleifen bzw. knacken vorweisen sollten. Grundsätzlich bestehen Rennradrahmen aus Aluminium oder Kohlefaser (Carbon). Letztere zeichnen sich vor allem durch ein geringeres Gewicht aus, sind allerdings bedeutend kostspieliger und aufgrund erhöhter Sprödigkeit im gebrauchten Zustand nicht zu empfehlen. Als zweitrangig bzw. peripher werden Verschleißteile wie Fahrradkette, Reifenmantel, Lenkerband und Bremsbelag bezeichnet, die bei gebrauchten Rennrädern meist gewechselt werden müssen.
Eine exakte Angabe über den Zustand des Rennrades und mögliche Fehler bzw. Defekte sollte unbedingt eingeholt und beachtet werden. Falls die Möglichkeit besteht, das Rad Probe zu fahren, sollte diese unter allen Umständen wahrgenommen werden, um beispielsweise die Schaltung auf einen sauberen Gangwechsel oder die Laufräder auf einen möglichen Höhen- oder Tiefenschlag zu überprüfen.